Niechorze zieht Jahr für Jahr Zehntausende Besucher an – und das aus gutem Grund. Breite, feinsandige Strände, das klare Wasser der Ostsee und eine große Auswahl an Unterkünften machen den charmanten Küstenort zu einem beliebten Reiseziel für alle, die Erholung und abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten miteinander verbinden möchten. Ob Alleinreisende, Paare oder Familien: In Niechorze findet jeder die passenden Voraussetzungen für einen gelungenen Urlaub. Das Dorf liegt an der Rewaler Küste und ist nahezu vollständig von Wasser umgeben. Während sich auf der einen Seite die Ostsee erstreckt, liegt auf der anderen Seite der See Liwia Luza. Besonders eng verbunden ist Niechorze mit seinem markanten Leuchtturm, der weithin sichtbar über dem Ort thront. Doch das Küstendorf hat noch vieles mehr zu bieten. Vor allem in den Sommermonaten locken zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele Besucher aus nah und fern. Auch Aktivurlauber kommen in Niechorze auf ihre Kosten. Wander- und Radwege, Sportanlagen und Schwimmbäder bieten zahlreiche Möglichkeiten, die freie Zeit abwechslungsreich zu gestalten. Hinzu kommt die gute Erreichbarkeit des Ortes: Mit dem Auto lässt sich Niechorze bequem erreichen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, kann mit dem Zug nach Gryfice oder Kolberg fahren und von dort mit dem Bus weiterreisen.
Der historische Leuchtturm ist das wohl bekannteste Wahrzeichen von Niechorze. Er wurde im Jahr 1866 erbaut, ragt 45 Meter in die Höhe und steht eindrucksvoll auf einer steilen Klippe. Über 208 Stufen gelangt man zur Aussichtsplattform, von der sich ein beeindruckender Panoramablick über die Ostseeküste eröffnet. Sein Leuchtfeuer weist den Seeleuten noch heute den Weg und besitzt eine Reichweite von nahezu 40 Kilometern. Auch architektonisch ist der Leuchtturm bemerkenswert. Das charakteristische Mauerwerk aus Sichtziegeln verleiht ihm seinen besonderen Charme. Während der Sockel rechteckig gestaltet ist, geht die Form darüber in ein Achteck über. Die hellgelben Ziegel zwischen den Lisenen setzen dabei einen dekorativen Kontrast. In 37 Metern Höhe befindet sich die Aussichtsplattform, darüber bildet die Laterne mit ihrem markanten Kuppeldach den Abschluss des Turms. Auch die Geschichte des Leuchtturms ist interessant: Früher wurde sein Licht mit Rapsöl betrieben, von dem jährlich bis zu 1.500 Kilogramm benötigt wurden.
Der Strand von Niechorze begeistert mit seiner Sauberkeit, seiner beeindruckenden Breite und dem weiten Blick auf den markanten Leuchtturm, der hoch über der Küstenlandschaft thront. Die Klippe, auf der der Leuchtturm steht, ist rund 22 Meter hoch und wird durch eine etwa 480 Meter lange Betonbefestigung vor Erosion geschützt. Doch der Strand ist nicht nur ein Ort zum Entspannen. Gerade in der Sommersaison sorgen zahlreiche Freizeitangebote für Unterhaltung. Hüpfburgen, Wasserrutschen, Jetskis und Motorboote bieten Abwechslung für Groß und Klein. Zudem gibt es während der Badesaison einen bewachten Badebereich. Besonders reizvoll ist der Strandabschnitt in der Nähe der Fischerboote. Hier lässt sich die maritime Atmosphäre von Niechorze besonders gut erleben – ein Besuch lohnt sich daher unbedingt.
Eine Fahrt mit der Küsten-Schmalspurbahn gehört zu den besonderen Erlebnissen an der Rewaler Küste. Die Geschichte der Bahn reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Heute umfasst das Streckennetz fast 40 Kilometer, auf denen die Züge zwei verschiedene Linien befahren. Für Besucher von Niechorze ist insbesondere die Strecke zwischen Trzęsacz und Pogorzelica interessant. Die rund zehn Kilometer lange Route verbindet sieben Bahnhöfe miteinander und führt durch die abwechslungsreiche Landschaft der Küstenregion. Eine Fahrt mit der historischen Bahn bietet dabei nicht nur eine praktische Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden, sondern auch eine besondere Perspektive auf die Region.
Wer Natur und Bewegung miteinander verbinden möchte, sollte einen Spaziergang rund um den See Liwia Luza einplanen. Der flache Küstensee und seine Umgebung gehören zum Naturschutzgebiet Liwia Luza und bieten zahlreichen Wasser- und Sumpfvögeln einen geschützten Lebensraum. Der Rundweg ist etwa neun Kilometer lang. Für die gesamte Strecke sollte man rund drei Stunden einplanen – ausreichend Zeit also, um die Natur in aller Ruhe zu genießen und unterwegs immer wieder kleine Pausen einzulegen. Entstanden ist der See aus einer ehemaligen Meeresbucht, die durch eine Nehrung vom offenen Meer getrennt wurde. Heute liegt Liwia Luza zwischen der Ostsee und der Nehrung, deren Breite je nach Abschnitt zwischen 400 und 1.200 Metern beträgt.
Im Museum der Meeresfischerei lässt sich die maritime Geschichte und Tradition der Region auf anschauliche Weise entdecken. Die Ausstellung umfasst historische Fischereigeräte, Boote, seltene Fischarten sowie zahlreiche Dokumente und Fotografien. Zu den besonderen Ausstellungsstücken gehören ein Oktant, ein Schleppnetz und ein Dornhai. Darüber hinaus bietet das Museum Führungen, Workshops und verschiedene Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche an. Damit ist es nicht nur für Geschichts- und Meeresliebhaber interessant, sondern auch für Familien mit Kindern.
Ein Besuch im Ozeanarium entführt in die faszinierende Welt der Meere. Hier können Besucher zahlreiche beeindruckende Meeresbewohner entdecken – von Haien und Muränen bis hin zu den beliebten Clownfischen, die viele aus dem Film „Findet Nemo“ kennen. Darüber hinaus gibt es Rochen, Piranhas, Feuerfische, Schildkröten und zahlreiche weitere Arten aus unterschiedlichen Lebensräumen und Korallenriffen zu sehen. Damit bietet das Ozeanarium nicht nur Unterhaltung, sondern auch spannende Einblicke in die Vielfalt der Unterwasserwelt. Für Familien und alle, die sich für das Leben im Meer begeistern, ist der Besuch eine abwechslungsreiche Ergänzung zu einem Tag am Strand und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleiben kann.
7 Nächte, VP ab 449 € p.P.