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Schreiberhau - Szklarska Poręba im Riesengebirge
Der attraktive Luftkurort Szklarska
Poręba - Schreiberhau liegt malerisch eingebettet zwischen Iser- und
Riesengebirge , im Tal des Flusses Kamienna und seiner
Nebenflüsse. Das Panorama der umgebenden Bergwelt ist
atemberaubend. Nach ein paar Tagen inmitten der reinen, vom
Mikroklima geprägten Luft und der grünen Bergwälder
fühlen Sie sich wie neu geboren. Behandelt werden vor allem
Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, des
Kreislaufsystems und der Atemwege. Szklarska Poreba (8.000
Einwohner) verfügt über eines der attraktivsten
Skigebiete in Polen. Aufgrund eines spezifischen Mikroklimas in der
Region herrschen dort Schneebedingungen wie in den Alpen. Rund 20
Kilometer Pisten gibt es hier - für Anfänger wie für
Leistungssportler. Skikanonen erlauben Abfahrten in der Zeit von
November bis Mai. Der Ort ist von einem großen Nationalpark
umgeben. Szklarska Poreba ist ein hervorragender Ausgangspunkt
für erlebnisreiche Wanderungen und Spaziergänge.
So finden Naturliebhaber und Sportler ihre Betätigungsfelder,
aber auch eine Vielzahl unterschiedlicher Museen lassen den
kulturell Interessierten eine wahre Fundgrube vorfinden: Das
Hauptmann-Haus, mit einer Dauerausstellung über die Werke und
das Werk der Brüder Gerhart und Carl Hauptmann, die
Ausstellung über die Glasproduktion der Josephinenhütte
oder auch die Exposition schlesischen
Bauernmöbelherstellung.
Schreiberhau entdeckten die Brüder Gerhart und Carl Hauptmann
1890 während einer Wanderung durch das Isergebirge. Sie fanden
ein Gelände, das gerade zum Verkauf stand. Nach kurzen
Verhandlungen mit dem Besitzer kaufte Gerhart Hauptmann das
Anwesen. Das Bauernhaus wollten die Brüder gemeinsam bewohnen.
Sie ließen ein Stockwerk und ein Giebelgeschoß mit
etlichen Zimmern aufsetzen. Eine offene Galerie führte entlang
der ganzen Aussichtsfront. Seit 1891 bewohnten die Familien Gerhart
und Carl Hauptmann das Haus. Hier entstanden wichtige Werke Gerhart
Hauptmanns: "Die Weber" (1892), "Der Biberpelz" (1893), "Hanneles
Himmelfahrt" (1895) und "Florian Geyer" (1895). Die Trennung von
seiner ersten Frau veranlaßte den Dichter, den Wohnsitz in
Schreiberhau aufzugeben, um ein neues Haus für sich und seine
zweite Gattin in Agnetendorf zu bauen. Carl Hauptmann bewohnte
dieses Haus fast dreißig Jahre, die sein gesamtes
literarisches Schaffen umfassen. So ist das kleine Bauernhaus in
Schreiberhau zu Recht als das Carl-Hauptmann-Haus in die Literatur
eingegangen. Heute befindet sich hier das Muzeum von Szklarska
Poreba, als eine Außenstelle des Riesengebirgsmuseums
in Hirschberg (Jelenia Góra). Es präsentiert
zeitgenössische polnische Kunst aus dem Riesengebirge und
erinnert mit einer kleinen Ausstellung an die Brüder
Hauptmann.

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